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Mittwoch, 6. Mai 2015

Der April 2015 in Bildern

Anfang April gibt es noch mal Schnee


Der Osterhase war im Glessetal

 

Und bei den Weltentdeckern

 

Drei Brüder kuscheln


Mama mit dem Jüngsten


Elia der Baumeister

  

Elia wollte unbedingt bei mir schlafen. Als ich ins Bett wollte überlegte ich: Und wo schlafe ich?


Kletterprofis



Brüder in Eintracht

 

Wenn der kleine Bruder vom großen lernt

 


Faszination Bagger...


...auch wenns laut wird


Ein Highlight im April: Die Zugfahrt der Weltentdecker...


...mit Picknick am Weserufer in Höxter...


...und bestaunen der Zirkustiere, die dort lagern.

Die Jungs und ihre neuen Trecker


Die neuen Bewohner in der Glessemühle: Rosalie und Wilma



Axel beim Zaunbau



Unsere Hühner und Puten, die dem Fuchs entkamen und nicht grad glucken




Donnerstag, 6. September 2012

Ein Permakulturhof entsteht - Der Mai 2012 in Bildern

Die Glessemühle nach einem Regenguss im Mai.
Pünktlich in der Nacht zum 1. Mai gebar unsere
Hofkatze Mimi 4 Kätzchen. Die neuen Besitzer für
die drei Kater und die Katze sind schon gefunden.
Anfang Mai beendete Axel, was wir als
Gemeinschaftswerk begonnen hatten. Ein
Stromkabel und eine Wasserleitung, die unterirdisch
vor unserem neuen Hühnerstall lagen, sind verlegt.
Die Firma Bionade, unser bisher größter Sponsor
für den zukünftigen Biergarten, stellte uns
Sonnensegel und Liegestühle zur Verfügung.
Wir nutzten sie gleich um unsere
Präsentation zu bebildern.
Das Sonnensegel, das wir von unserem Sponsor,
der Firma Bionade, gestellt bekamen, schützt bis
zur Eröffnung des Biergartens den
kleinen Lutz vor der Mittagssonne.
Wir nutzten unsere Ersparnisse und ein großzügiges,
zinsfreies Darlehen unserer Freundin Helga,
um die dringend benötigten Gewächshäuser zu bauen.
Beim Bau des zweiten Gewächshauses hatten
André und Axel einen noch größeren
Höhenunterschied zu begradigen.
Die beiden ersten Gewächshäuser
stehen und sind schon zum Teil
bepflanzt. Das dritte wird wohl im
Juni errichtet.
Da wir für das zweite Gewächshaus Erde benötigten,
begannen wir zugleich mit der Terrassierung
eines Gartenteils. Dort errichten wir einen Spa-Bereich,
in dem Axel an sonnigen Tagen Massagen im
Freien anbieten möchte.
Gäste und Kundschaft sind gerne gesehen. :o)
In einem Gemeinschaftswerk misteten wir den alten
Hühnerstall aus. Kaum zu glauben, dass hier
hunderte von Hühnern eingepfercht waren.
Der Dreck war zum Teil kniehoch und hart wie Beton.
Beim Ausmisten des alten
Hühnerstalls fühlte sich
Sonja wie beim Torfstechen.
Nach einer Grundreinigung soll der alte
Hühnerstall in einen Vorratskeller verwandelt werden.
Zum Vergleich ein Bild unseres neuen
Hühnerstalls, aufgenommen im März.
Während Alexander uns besuchte säten wir
unsere erste Gründüngung und bald
darauf auch Wildblumen.
Alexander besuchte uns erneut
und packte kräftig mit an.
Hier hilft er beim Reinigen
eines Regenrohres.
Das Regenrohr und ein Abluftrohr verlegten wir
unterirdisch neu. Die Geruchsbelästigung ist seit
dem riechbar gesunken.
Axels Tochter Ana hilft
beim Verlegen eines Kabels.



Freitag, 25. Mai 2012

Mimi und ihre Babys

Mimi und ihre drei Jungs am 24. Tag nach der Geburt.



Mimis Tochter ist ein wenig Kamerascheu.


Sonntag, 20. Mai 2012

Regenwürmer - Helfer im Garten

Von unserer Freundin und Investorin Helga bekamen wir das Buch "Der Bio Garten" (Marie-Luise Kreuter, ISBN 3-405-16674-8) geschenkt. Darin finden wir viele nützliche Tipps, z.B. zum ansetzen einer Brenneseljauche. Darüber wollte ich heute noch einmal nachlesen, blieb aber bei den Seiten über die Regenwürmer hängen. Da ich vorgestern erst unser "Wurmarium" neu gestaltete und ein paar Fotos knipste, gibt es auch gleich noch ein paar passende Informationen aus dem Buch.
"Regenwürmer sind kleine Ackerbauern, die metertief den Boden durchgraben. Ein ganzes Leben lang stopfen sie unaufhörlich Erde und organische Abfälle in sich hinein und scheiden am anderen Ende fruchtbarste Humushäufchen aus. Ihr ganzer Körper ist ein einziger Darmkanal. Darin vermischen sich organische Bestandteile und mineralische Bodenteilchen zusammen mit den Verdauungssekreten zu feinsten dauerhaften Krümeln. So entstehen die begehrten Ton-Humus.Komplexe." (S.92) 
Lehmerde aus Regenwurmproduktion
Das erklärt auch, warum ich die Erde, die ich aus unserem Wurmarium holte, derart lehmartig ist. Sie ist so fest, dass sie sogar zum modellieren zu gebrauchen wären, wären nicht so viele Würmer darin.
"Einen preiswerteren Düngerfabrikanten kann sich kein Gärtner wünschen, zumal die Regenwürmer keine Einzelgänger sind, sondern gute Erde in Scharen bevölkern. In einem Hektar Gartenboden können 80.000 - 130.000 dieser Tiere leben. Sie bringen es auf ein Gewicht von 6-8 Zentnern! In einem Hektar Ackerboden wiegen die gesammelten Regenwürmer so viel, wie eine Kuh. Deshalb nennt man sie auch "die Kuh im Acker". Die kleine unterirdische Herde setzt in einem Jahr das 70fache ihre eigenen Gewichtes in feinsten, fruchtbaren Humus um.
Regenwurmgänge im Wurmarium
Außerdem sorgt dieses bewegliche Heinzelmännchen mit seinem Röhrensystem für eine gute Durchlüftung des Bodens. Durch seine zahlreichen Gänge verteilt sich das Regenwasser. Auch die Pflanzenwurzeln folgen gern den vorgearbeiteten Kanälen, deren Wände mit besten Nährstoffen austapeziert sind.
Jeder Regenwurm ist Männchen und Weibchen zugleich. Diese Zwitter steigen in feuchten Nächten aus ihren Erdöhren, umarmen sich lange im Schutz der Dunkelheit und befruchten sich gegenseitig. Dann verschwinden sie wieder in der Erde und legen dort ihre Eier ab. Starke Regengüsse, die die Gänge mit Wasser füllen, treiben die Würmer in Scharen an die Erdoberfläche. [...] Sie scheuen aber nicht den Regen; sie leiden in den überschwemmten Röhren an Luftmangel. Draußen aber lauert eine noch größere Gefahr: die Sonne. Wenn es ihnen nicht gelingt, sich schnell wieder in ihr feuchtdunkles Element einzugraben, sterben sie im tödlichen Licht, das ihre Blutsubstanz zerstört." (S. 92f) Und wieder etwas gelernt. Die Regenwurm-Lehm-Erde werde ich erst heute Abend im Gewächshaus ausbringen.
Ackerwurm (Lumbricus terrestris)
"Die hellroten Mistwürmer werden 6-8cm lang und vermehren sich schnell. Sie leben von frischen, organischen Abfällen und brauchen viel Feuchtigkeit und Wärme. Deshalb ist der Komposthaufen ein idealer Lebensraum für sie.
Die Ackerwürmer sind größer, dicker, braun bis graubraun gefärbt und haben ein flaches Schwanzende. Sie dringen tief in den Boden ein, oft bis in die mineralischen Schichten. Ihre Nahrung besteht aus Erde, abgefallenen Blättern, abgestoßenen Wurzelstückchen und ähnlichen Stoffen." (S. 93)
Und ich hatte ernsthaft geglaubt, der Wurm, den wir an einer steinigen Stelle aus unserem Boden holten, hätte sich das Ende zwischen den Steinen gequetscht.
Stroh und Sand als neue Grundlage
"Für Gärten mit schlechten Böden und solche, die gerade auf die naturgemäße Methode umgestellt werden, lohnt sich eine regelrechte Regenwurmzucht. [...] Die unterste Lage sollte aus Stroh oder Laub bestehen." (S. 93) Mit einer solchen Regenwurmzucht begannen wir im März. Wie angeraten bauten wir einen Holzkasten, der im Moment im (leeren) Hühnerstall steht. Zum beobachten und lernen, auch für Lutz, errichteten wir in einem unserer Aquarien ein "Wurmarium", das wesentlich wärmer im Wohnzimmer steht. Dieses werde ich weiterhin pflegen und jeden Monat die frisch gewonnene Humuserde herausholen. Anschließend befülle ich es neu. Obwohl ich diesen Artikel erst heute las, handelte ich vorgestern beinahe genauso, wie es beschrieben wird. Ein gutes Gefühl!
Wurzelschicht mit Regenwürmern
"Dann wird der Behälter mit abwechselnden Schichten aus Stallmist, Kompost und organischen Abfällen gefüllt. Wer keinen Mist bekommen kann, der nimmt mit gemischtem Material aus Küche und Garten vorlieb." (S. 93) Ich füllte die Wurzelschicht aus dem letzten Wurmarium wieder oben drauf. Darin befanden sich noch jede Menge Regenwürmer, die in den nächsten Wochen weiteren Humus bilden werden. Neben den Würmern besteht diese Schicht in erster Linie aus Wurzeln von Moosen und so genannten "Unkräutern", die wir nicht im Gewächshaus haben wollen. Sie werden weiter zersetzt.
Regenwurmfutter
"Natürlich müssen Sie ihre Würmer auch regelmäßig füttern. Besondere Leckerbissen für Ihre geringelten Haustiere sind übrigens Lauch- und Zwiebelreste, Kaffeesatz, Obst- und Weintrester sowie feuchte, zerkleinerte Wellpappe." (S. 93) Oben drauf füllte ich das alte Moosmaterial, dass wir im März aus unserer Miste holten und ein bunter Misch aus Kaffeesatz und Grünschnitt. Wellpappe finden die Regenwürmer im Gewächshaus, sobald ich sie aussetze.